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Studie Rote Zwerge


Bereits im Jahr 1995 habe ich einen Kurzvortrag über Rote Zwerge im Kieler Planetarium gehalten. Damals war mir noch unklar, was mit diesen Sternen an ihrem Lebensende passiert. Seit dem Januar 2014 beschäftige ich mich intensiv mit diesen Sternen und habe hier einiges an Informationen zusammengestellt.

Rote Zwerge sind Sterne, die deutlich kleiner und kühler wie die Sonne sind. Aufgrund ihrer geringen Leuchtkraft kann man keinen von ihnen mit dem bloßem Auge am Himmel sehen. Der uns am nächsten liegende Stern ist Proxima Centauri. Proxima ist ein Roter Zwerg der 4,2 Lichtjahre von uns entfernt ist. Trotz seiner Nähe ist er nur mit einem Teleskop zu sehen und das auch nur am südlichen Sternenhimmel ab Afrika.

Der Normalsterbliche bekommt diesen Sterntyp also nie zu sehen. Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, stellen die Roten Zwerge den häufigsten Sterntyp dar. Etwa 70 Prozent aller Sterne in der Milchstraße sind Rote Zwerge. In elliptischen Galaxien wird ihr Anteil sogar auf etwa 90 Prozent geschätzt.


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Ein Roter Zwerg aus der Nähe gesehen
© Mario Lehwald

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